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Warum Sie Facebook-Stories nicht mehr ignorieren dürfen

Facebook-Nutzer und das Story-Format: Das war keine Liebe auf den ersten Blick. Es hat gut ein Jahr gebraucht, bis die Zuckerberg-Schmiede endlich vorzeigbare Nutzungsdaten lieferte. Aber bereits Anfang des Jahres hat der Facebook-Chef selbst verkündet, dass sie es mit dem Format ernst meinen. Nun hat das Netzwerk ein neues Nutzungshoch in Rekordzeit vermeldet und signalisiert damit auch, dass Stories den Probierstatus verlassen hab und bleiben werden. Was das für die Zukunft des News Feeds bedeutet, haben wir hier zusammengefasst.

Der neue News Feed heißt Stories

Als Mark Zuckerberg seine berüchtigte Neujahrsansprache 2018 abhielt, diskutierte das Netz im Nachgang über den Verlust der Reichweite und orakelte, wie es ohne die Reichweite weiterginge. Dabei übersahen die Meisten, dass er auch eine signifikante Veränderung durch Facebook-Stories ankündigte. Er gab zu verstehen, dass das neue Format gute Aussichten darauf habe, das dominierende Content-Format im News Feed zu werden:

We expect Stories are on track to overtake posts in feeds as the most common way people share across all social apps. That’s because Stories is a better format for sharing multiple quick video clips throughout your day. The growth of Stories will have an impact on how we build products and think about our business, including WhatsApp and Instagram, which are the #1 and #2 most-used Stories products in the world. – Mark Zuckerberg, 31.Januar 2018

Wachstum in Rekordzeit

Vielleicht wurde das Thema Stories in jener Zeit einfach noch nicht ernst genug genommen. Immerhin hielt man Anfang des Jahres auch den Explore-Feed noch für viel relevanter. Aber im Mai lieferten Facebook dann erstmals Nutzungszahlen des Story-Formats, welche nach einem Jahr bei täglichen 150 Mio. lagen. Ende September, also nur 4 Monaten später, verkündet das Netzwerk nun die Marke von 300 Mio. täglichen Nutzern.

Es gibt durchaus Skeptiker, die den massiven Zuwachs überwiegend dem Messenger zuschreiben. Facebook betonen ja auch, dass es sich um einen „combined“ Wert handelt. Aber für Zuckerberg ist jetzt auch keine Zeit zum Erbsenzählen, denn die Monetarisierung der Stories ist bereits im Gange: Mit der Verkündung der 300 Mio. täglichen Nutzer führt Facebook auch die Möglichkeit der Anzeigenschaltung für Stories ein.

Story-Ad Facebook StoriesStartschuss für Story-Ads

Für Ads im Story-Format liefern Zuckerbergs die gleichen Optionen, die bereits seit März 2017 für Instagram verfügbar sind: Reichweite, Markenbekanntheit, Videoaufrufe und App-Installationen gehören genauso zu den Zielen, wie auch Conversion, Traffic und Leadgenerierung. Noch beschränkt sich die Werbeoption auf den News Feed, wird aber in Kürze auch für den Messenger nachgeliefert. Wann diese Ads auch für Europa ausgerollt werden, wurde noch nicht bekannt gegeben.

Kommt 2019 die große Veränderung?

Trotz aller Vorstöße von Facebook begegnen dem Format immer noch viele mit Skepsis. Denen legen wir diesen Beitrag von TechCrunch ans Herz, der uns einen Einblick in die Entwicklerschmiede der Facebook-Stories gewährt. Immerhin geht man hinter den Kulissen am Zuckerberg davon aus, dass Stories den regulären News Feed 2019 überholen werden. Klingt ziemlich radikal und verunsichernd, zumal wir von Facebook gewohnt sind, dass sie einmal getroffene Entscheidungen meist mit allen Mitteln durchsetzen.

Storytelling für alle

Während manche Kritiker immer noch den Ideenklau beklagen, muss man Facebook zugestehen, dass sie die Story-Idee weiterdenken, als es Snapchat je geplant hatte. Im Hause Zuckerberg wird das Format nicht nur als ein weiterer Schritt in Richtung „mehr Bewegtbild“ verstanden. Es soll das Sharing-Verhalten der Nutzer zu mehr Storytelling bewegen und das selbstverständliche und flüchtige Teilen (Ephemeral Sharing) stärken. Nicht zuletzt die Einführung der Story-Ads ist ein ziemlich eindeutiger Wink mit dem Zaunpfahl, dass Facebook eine Dominanz des Formats unterstützen wird. Stellen wir uns also darauf ein, dass sich der News Feed 2019 stark verändern wird.

Artikelbild: rawpixel.com (Pexels License)

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