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#Hashtag-Suche – Wie man im Social-Web findet, was man sucht

Hashtags sind zweifelsfrei eine der genialsten Errungenschaften sozialer Netzwerke. Seit dem jedoch Twitter sein Monopol auf die Raute verloren hat und immer mehr Dienste das Suchzeichen zulassen, wird es zunehmend schwerer, den Überblick zu behalten. Doch es gibt einfache Hilfen.

tb_Hashtag_suche copy3Hashtags haben mittlerweile die wichtige Funktion übernommen, Diskussionen und den Verlauf bestimmter Themen zu organisieren. Das bedeutet, die Raute ordnet den Informationsfluss und macht Debatten übersichtlicher und transparenter. Eine Analyse kann aber noch mehr verraten.

Wer braucht den Überblick

Jeder informationshungrige User, der einen bestimmten thematischen Thread verfolgen möchte, sollte ein Interesse an einer kanalübergreifenden Suche haben. Den Unterschied machen dabei lediglich die Beweggründe:

Dem gemeinen Privat-Nutzer kann bereits eine ganz basale Suche weiterhelfen – egal ob Sie Fan eines bestimmten Sportteams oder einer Boygroup sind, sich von einer Kampagne angesprochen fühlen und nach mehr Informationen suchen, oder ob Sie Netzreaktionen zu einer bestimmten Nachricht verfolgen möchten.

Journalisten oder PR- & ÖA-Leute brauchen für Recherchezwecke genau die gleichen Informationen, können aber durch weitere Ausgabeoptionen die Daten auch ordnen und sortieren, um gegebenenfalls Analysen und Interpretationen zu entwerfen.

Genau diese Ausgabeoptionen sind es, die sich für Marketing, Marktforschung, Businessplanung, etc. als hilfreich, wenn nicht sogar notwendig erweisen können: Informationen über Demographie, Quellgeräte, Reichweite oder die Verteilung der verschiedenen Netzwerke und geographischen Zonen können quasi die Anatomie eines bestimmten Informationsflusses aufschlüsseln.

Welche Werkzeuge?

Individuelle Bedürfnisse erfordern individuelle Lösungen. Spätestens, wenn die Suche zu beruflichen Zwecken genutzt werden soll, stellt sich die Frage, welche Daten besonders wichtig für den Einzelfall sind. Die Liste der Such-Dienste ist lang. Wir möchten hier allerdings nur die wenigen Seiten vorstellen, die auch kostenfrei und ohne Sign-Up-Zwang einen hilfreichen Einblick in die Multi-Channel-Suche erlauben.

Wer noch tiefer ins Thema eintauchen möchte, findet im Anschluß eine paar Links mit weiterführenden Artikel.

Dienst                  Features
tagboard.com Die kostenfreie Variante bietet einen einfachen, aber umfassenden Überblick. Abgefragte Netzwerke: Facebook, Twitter, Google+, Vimeo, Flickr, Instagram, welche alle zusammen oder einzeln gefiltert werden können. Die Ausgabe zeigt den kompletten Post des jeweiligen Kanals, also inklusive Bildern, weiterer Hashtags und Links. Die Ergebnisse von tagboard werden in Echtzeit ausgespielt und können geteilt werden. Es gibt keine Analyse-Optionen.
hashatit.com Wie bei tagboard gibt es einen einfachen Überlick in Kästchenform. Abgesucht werden Facebook, Twitter, Instagram und Pinterest. Die Ergebnisse werden zwar auch in Echtzeit ausgespielt, leider aber nur in Textform ohne Bilder, Hashtags oder Deeplinks dargestellt. Der Focus liegt auf den Account-Namen, nicht auf den Netzwerken. Der Vorteil dieses Boards: Man kann zwar die Ergebnisse nicht direkt teilen, es gibt allerdings einen Code, mit dem die Ergebnisse eingebunden werden können. Es gibt keine Analyse-Optionen.
keyhole.co Das Analyse-Flaggschiff: Die freie Nutzung deckt leider nur Facebook, Twitter und Instagram ab, bietet aber bereits in der Ausprobier-Variante interessante Analyse-Optionen, die einen Einblick in Demographie, genutzte Geräte, Influencer oder Keywords des Informationsflusses erlauben. Die Seite bietet darüber hinaus einen Blog mit sinnvollen Beiträgen. Keyhole wirbt auch mit seinen Kundennamen und diese sind mit Agenturen wie Ogilvy, Mekanism oder Banyan Branch (mittlerweile Deloitte.Digital) wirklich eine schwere Empfehlung für das Produkt.
topsy.com Die Suchabfrage beschränkt sich unter den sozialen Netzwerken nur auf Twitter, zeigt dafür aber auch Ergebnisse von Websites, Fotos, Videos und Influencern. Die Filter umfassen eine chronologische (letzte Stunde/n, Tage, Wochen, etc.) und eine sprachliche Option, welche sogar mehrere asiatische Sprachen und Russisch beinhaltet. Darüber hinaus können die letzten 30 Tage nach Häufigkeit von Tweets ausgespielt werden. Nicht zu vergessen: Es gibt eine Keyword-Suche, die drei Wörter gleichzeitig zulässt.

Empfohlene Artikel:

15 Fascinating Ways to Track Twitter Trends

21 of the Best #Hashtag Tools

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