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Facebook-Messenger: Erweiterung ermöglicht bargeldloses Bezahlen

FacebookPay

Immer mehr bargeldlose Bezahldienste halten Einzug in unseren Alltag. Mit einer Erweiterung des Messengers zieht jetzt auch Facebook nach. Wir erklären, wie der neue Dienst funktioniert.

Apple hat sein Apple Pay eingeführt und Paypal baut die App weiter aus – immer mehr Onlinedienste bauen nicht nur auf Gesprächs-Kommunikation, sondern auch auf bargeldloses Bezahlen. Auch in den Apps Snapchat, Square Cash und Venmo wird mobiles Peer-to-Peer-Payment angeboten. Jetzt zieht – wie zu erwarten war – auch Facebook mit einer Erweiterung im Messenger nach. Wie das geht, wurde neulich im Newsroom vorgestellt.

Freunden Geld „rüberschieben“ – ein Beispiel

Ein Freund hat das gemeinsame Geburtstagsgeschenk besorgt, auf das ihr euch zuvor in einer Gruppenkonversation auf Facebook geeinigt habt. Anstelle des lästigen Geldeintreibens am Abend der Party (X müsste vorher noch zur Bank und Y will sich trotz des Auslandssemesters gerne am Geschenk beteiligen) geht dies nun ganz einfach über die Facebook-Konversation: Als läge das Geld auf dem Touchscreen, kann es dem freundlichen Einkäufer einfach rübergeschoben werden. Und als Zeichen der Anerkennung kriegt er gleich ein Kuss-Emoticon mitgesendet.

It’s easy and free

So wie die Nutzung von Facebook verspricht der Anbieter auch die Messenger-Erweiterung kostenlos anzubieten. Wegen der Gebühren wird daher auch keine Überweisung von Kreditkarten wie Visa oder Mastercard möglich sein, sondern nur von Giroktonto zu Girokonto.

Es geht so einfach

Zuerst gilt es, die Geldkarte einzurichten.
1. Auf „Einstellungen“ (das kleine Rädchen oben rechts) tippen.
2. „Zahlungen“ auswählen
3. Zum Hinzufügen einer Geldkarte auf „Neue Karte hinzufügen“ tippen. Wenn du eine Karte entfernen möchtest, tippe auf eine hinzugefügte Debitkarte und tippe auf „Karte entfernen“.
Unter dem Punkt „Sicherheit“ kann auch die PIN-Nummer verwaltet werden.

Geld senden
1. Konversation mit FreundIn starten
2. Auf den $-Icon tippen und den zu zahlenden Betrag eingeben
3. Auf „bezahlen“ tippen, die Kontodaten eingeben und schon wird das Geld innerhalb von 2-3 Werktagen überwiesen.

Geld empfangen
1. Konversation mit FreundIn starten
2. Auf „Konto hinzufügen“ (Add Card) klicken, beim ersten Mal Kontodaten angeben und schon kannst du Geld empfangen.

… und die Sicherheit?

Für ungestörte Transaktionen sorgt ein extra eingerichtetes Team. Facebook will bei diesem sensiblen Thema maximale Sicherheit garantieren. Neueste Verschlüsselungssysteme sollen es Hackern unmöglich machen, an die Kontodaten der User zu gelangen. Freundlicherweise wird dazu der Geldtransfer von anderen Facebook-Aktivitäten getrennt getrackt. Wie beim Bezahlen mit der Geldkarte verlangt auch Facebook bei der Konto-Einrichtung eine PIN-Nummer, die zur Freischaltung von Geldtransferen erforderlich ist.

Hat die Welt danach gerufen?

Für die Zahlung am „Point of Sale“, also in der „echten Welt“, mag die Innovation Apple Pay ganz praktisch sein – einfach das Iphone an das NFC-fähige Gerät halten und nach der Identifikation per Fingerabdruck bezahlen.

Online ist PayPal in Service, Handhabung, Sicherheit und Funktionalität bei vielen Händlern beliebt. Und viel unkomplizierter als Online-Banking bei der Bank ist da das Totschlagargument.

Ob wir unsere Schulden bei unseren Freunden demnächst via Facebook begleichen, mag nicht unwahrscheinlich sein – aber eben nur bei unseren Freunden. Und bei Facebook selbst: nämlich für kostenpflichtige Apps, Spiele, Musik und Facebook-Werbekampagnen. Und dafür ist die Einrichtung des Bezahldienstes ganz schön raffiniert.

Immerhin können wir auf die Erfahrungen warten, die die US-User machen. Der Dienst ist in Europa noch nicht verfügbar.

Teaserbild (oben): Screenshot/Facebook (http://newsroom.fb.com)

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