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Falsche Liebhaber und die lustigen Wiesn-Sheriffs – Monatsrückblick September

Auch wenn das Wetter nicht immer mitgespielt hat, der Spätsommer im Social Web war heiß genug: Ruppige Geschäftsmethoden, falsche Datingpartner, lustige Polizisten auf Twitter und unerwartete Gentlemen. Also, Füße hochlegen und noch mal kurz den September Revue passieren lassen. Gute Unterhaltung.

#WhatsApp – Trotziger Amoklauf?

Im August veröffentlichten WhatsApp neue AGB und ließen ihren Nutzern einen Monat Zeit, diesen Veränderungen zuzustimmen. Ein potentieller Widerspruch hätte aber auch keine große Wirkung gehabt, wie wir in unserem kleinen Spezial erklärt haben (Link am Ende). Aber damit nicht genug: Wer der Novelierung nicht zustimmte, konnte nach Ablauf der Frist seinen Account nicht mehr selbstständig löschen. Dass das freundliche WhatsApp mitterweile zu der Datenkrake geworden ist, die man bei Übernahme durch Facebook befürchtet hatte, ist nur ein Teil der Empörung. Mit solchen Aktionen bekommt man den Eindruck, die Unternehmensführung laufe gerade Amok gegen die eigenen Kunden. >>mehr

#Drohnen – Natur 1, Technik 0

Bereits im Februar wurde bekannt, dass die niederländische Polizei das Problem mit Verstößen durch Drohnen mittels altmodischer Methoden lösen möchte. Diese altmodische Methode hat jetzt endgültig ihren Dienst angetreten. Seit September haben die holländischen Polizisten gefiederte Kollegen. >>mehr

#FacebookVideo – Wirkung mit Nachweis

Da hat doch letzten Monat ausgerechnet die GfK herausgefunden, dass Facebook-Videos den Werbe-Mazen aus dem TV in nichts nachstehen. Im Gegenteil: Sie steigern den ROI. Und ist der ROI gesund, freut sich der Mensch. >>mehr

#StarTrek50 – Mehr als Kult und Mythos

Sollte das Jubiläum einer Sci-Fi-Serie in einem Social Media-Nachrichtenrückblick Erwähnung finden? Die Antwort geben die Sozialen Kanäle selbst, denn die wurden zum 50. Wiegenfest der ersten Episode randlos geflutet, mit Ehrungen in Form von Mems, Gifs, Zitatbildern, Referenzen aller Art – nichts, was es nicht gab. Dabei fällt natürlich auch immer wieder der Hinweis auf die visionäre Kraft der Saga, welche immer wieder auch Wissenschaft, Politik und Gesellschaft beeinflusst zu haben scheint. Und das hat sich nun über ein halbes Jahrhundert stetig weitervererbt. Das ist schon eine tiefe Verbeugung wert. #StarTrek50

screenshot-startrek50#SexTapes – Schmutzfinken als Weiße Ritter?

Die Monatsmedaille für Anstand geht diesmal ausgerechnet an einen Dienst für Internet-Pornos: Im September verstarb die Schauspielerin Alexis Arquette nach langer Krankheit. Keine 24 Stunden später versuchte ein anscheinend ehemaliger Liebhaber, der nicht näher bekannt ist, ein Sextape der Mimin zu Geld zu machen und bot das Bewegtbilddokument im Netz zum Kauf an. Der Porno-Dienstleister xhamster machte dann, wozu die meisten „sauberen“ Dienstleister nicht im Stande sind: Er kaufte das Sextape für $ 25.000 und zerstörte es. Darüber hinaus spürte der Pornograph noch weitere Kopien im Umlauf auf und zerstörte die ebenfalls. Wer hätte das gedacht. >>mehr

#Discounter – Social Battles der Billiganbieter

An dieser Stelle wollen wir jedem empfehlen, die Seiten der Discounter wie Lidl, Penny oder Aldi zu liken. Die Billigsupermärkte nutzen ihre Sozialen Kanäle zwar auch für Werbung und naheliegendes Content-Marketing (Rezepte, Basteltips, etc.). Aber die Konkurrenten „wildern“ auch gerne in den Kommentarspalten der Mitbewerber und trollen sich gegenseitig. Den Kunden scheint es zu gefallen und manchmal gibt es auch richtige Markenevangelisten, die dem Anbieter dann freiwillige Content-Leistung einbringen. Die Arbeit der Community-Manager ist nicht immer allererste Sahne, aber man kann auch nicht immer auf 100% sein und diese Kanäle gehören zu den Engagement-stärksten Orten im ganzen Social Web. Auf jeden Fall ein Muss für alle Social Media-Manager.

ezgif-com-optimize#Twitter – Mäuschen und Vögelchen

Die technische Nachricht des Monats lautete, Twitter lockere die 140 Zeichen-Regelung. Praktisch bedeutet dies, dass Fotos, Videos und zitierte Tweets nicht mehr auf das Zeichenvolumen des Tweets angerechnet werden. Gut und überfällig. Die größere Meldung war jedoch, dass es schon wieder einen Übernahmekandidaten gäbe – und das ist diesmal ein wirklich Großer: Disney soll eine Übernahme Twitters prüfen. Um das abzukürzen: Die Meldung ist nicht nur Schall und Rauch, Jack Dorsey sitzt bereits seit Jahren im Verwaltungsrat von Disney (ach, schau an) und das Ganze könnte auch noch was mit anderen Firmen von Disney zu tun haben. >>mehr

#iPhone – Zahnbürste im Ohr

Ja, bei Apple hat sich was getan. Das neue iPhone hat keine Kopfhörer-Buchse mehr und das heißt, man braucht adäquate Kopfhörer. Was dabei rausgekommen ist, trifft bei der Netzgemeinde auf ein geteiltes Echo. #hihihi  >>mehr

screenshot-meedia-de-2016-10-23-21-47-11#Lovoo – Falsche Hasen

Der Vorwurf lautete, dass der Dresdner Dating-Dienst Lovoo zwischen 2013 und 2014 seine Kunden um rund € 1,2 Mio. geprellt haben soll. Wie? Indem Mitarbeiter sich zunächst falsche Profile anlegten und mit diesen Accounts Kunden anköderten. Der Schaden für die Kunden beläuft sich im individuellen Fall auf Beträge zwischen 20 Cent und € 20. Dieses Jahr wurde dann ermittelt, Razzien sicherten Daten und Rechner und zwei Geschäftsführer wurden sogar verhaftet. Das Verfahren wurde nun gegen Zahlung von € 1,2 Mio. eingestellt. Bedauerlich, dass die Kunden davon nichts sehen: € 900.000 gehen an gemeinnützige Vereine, € 300.000 an die Staatskasse. >>mehr

#Oktoberferst – Der li-la-lustige Sheriff

Wer heute mal auf die Schnelle Social-Kompetenz zeigen will, spielt einfach die menschlich-humorvolle Karte aus – todsicheres Rezept. Und wer auf einer feuchtfröhlichen Kulturveranstaltung  wie dem Münchner Oktoberfest Dienst schieben muss, braucht wohl nicht nur eine Menge Humor, es gibt auch viel zu lachen. Die Münchner Polizei hat mit ihrer Wiesnwache via Twitter gezeigt, worüber man lachen konnte. Und das Netz liebt sie dafür. Wir empfehlen einen Besuch ihrer Twitter Präsenz >>PolizeiMünchen

twipo#AdBlockPlus – Vom Saulus zum Paulus und zurück

Die Meldung hieß „AdBlock Plus verkaufen jetzt auch Werbung“ und wurde oberflächlich als die Verlade des Jahres gefeiert. Nun, es ist komplizierter: AdBlock Plus Anbieter Eyeo bietet keine Werbefläche an, sondern ein Tool, mit dessen Hilfe Verlage entscheiden können, welche Werbung auf ihrer Seite akzeptabel ist. Da das dem Konzept eines AdBlocker in toto widerspricht, muss der Grund woanders liegen – und das tut er auch: AdBlock Plus wurden von Anfang an (zurecht) beschuldigt, Whitelisting zu betreiben, also durchaus Geld dafür zu nehmen, Werbung bestimmter Anbieter (Google, Microsoft, etc.) durchzulassen. Warum ist dieses Whitelisting illegal? Zunächst, weil es wettbewerbsverzerrend ist und noch viel wichtiger, weil Eyeo nicht die Webfläche besitzen, für die sie allerdings „Wegegeld“ fordern. Sie sehen: Es ist kompliziert. >>mehr

#SocialMediaRedakteur – From Zero to Hero?

Und zum Abschluß noch ein Video, das so lustig wie auch traurig, weil wahr, ist. Die guten Menschen des NDR Medienmagazins Zapp, zeigen in diesem Clip sehr treffend den Aufstieg des Social Media-Redakteurs zur als relevant wahrgenommenen Arbeitskraft. Und leider zeigt der lustige Clip auch, dass das noch nicht das Happy End ist. Aber, wir machen alle Fortschritte.

 

Artikelbild: Alexas_Fotos (CC0 Public Domain)

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