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Klasse statt Masse – Facebook gibt mehr Kontrolle über den Newsfeed

Facebook ermöglicht seinen Nutzern künftig, die Beitragsfrequenz einzelner Freunde oder Seiten im eigenen Newsfeed zu drosseln. Das neue Feature soll nach und nach für alle Nutzer ausgerollt werden. Facebook reagiert damit auf das Feedback vieler Nutzer, die sich laut Umfragen einen individuelleren Newsfeed mit mehr Möglichkeiten zur Steuerung der Beiträge wünschen.

Bild: Facebook

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Quasselstrippen den Garaus machen

Wer von Dauerpostern genervt ist, sie aber nicht gleich komplett aus der Timeline verbannen will, wird sich über die neue Funktion freuen. Erscheint beispielsweise im Newsfeed eines Heino-Fans die x-te Nachricht über dessen neues Album, hatte er bisher nur folgende Möglichkeiten: Per Klick auf das Häkchen oben rechts über dem News-Kasten konnte er entweder den einzelnen Beitrag ausblenden („Ich möchte das nicht sehen“) oder musste den radikalen Weg über „Heino nicht mehr abonnieren“ gehen.

Zu den bisherigen Auswahlmöglichkeiten gesellt sich nun hinter „Ich möchte das nicht sehen“ auch der Unterpunkt „Ich will weniger Posts dieser Person in meinen Neuigkeiten sehen“. Dadurch erhält der Abonnent weniger Meldungen des Musikers, ohne ihn komplett „stumm“ zu schalten.

Mehr Kontrolle über den Newsfeed

Endgültig muss diese Drosselung nicht sein. Unter den Neuigkeiten-Einstellungen (im Menü oben rechts) lassen sich sämtliche Stummschaltungen und bearbeitete Kontakte aufrufen und aktualisieren. Ebenso ist unter dem Menüpunkt nachvollziehbar, von welchem Nutzer die meisten Beiträge angezeigt wurden.

Es besteht auch kein Grund zur Sorge, dass an der Einstellung Freundschaften zerbrechen. Das Freundschaftsverhältnis über das Netzwerk bleibt unberührt. Auch ist die Drosselung für niemand anderen einsehbar. Lediglich weniger, dafür aber wichtigere Beiträge des Nutzers werden dann im Newsfeed angezeigt.

Unter welchen Gesichtspunkten die Beiträge als wichtig eingestuft, also gezeigt oder ausgeblendet werden, bleibt jedoch unklar. Vermutlich steigt ein Beitrag in seiner Relevanz mit der Häufigkeit seiner Interaktionen (Kommentare, Likes, geteilte Inhalte).

Gewerbliche Nutzer in Sorge

Vor allem Betreiber von Fanpages sorgen sich nun um ihre Beiträge, nachdem deren Reichweite bereits durch den Edgerank drastisch beschnitten wurde. Auch ob gesponserte Beiträge trotzdem angezeigt oder aussortiert werden, verrät Facebook nicht. Um seine Follower zu behalten, gibt es aber weiterhin ein simples, wenn auch nicht unbedingt einfach umzusetzendes Rezept – nämlich für möglichst viele User möglichst interessante und relevante Beiträge zu verfassen.

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