Die erste Woche Home-Office liegt hinter uns. Wir sind alle immer noch gesund. Allerdings nimmt die Heimarbeit auch schnell mal das Wochenende in Beschlag. Wie das dann aussieht, berichtet Anja in der sechsten und siebten Episode unserer Home-Office-Chroniken.

21. März: Die Vögel zwitschern, der Specht klopft, ein Nachbar niest

9 Uhr: Wach. Ersten Kaffee intus und schon fange ich an, über den Tag nachzudenken. Unsere neue Website sollte eigentlich im März fertig werden. Wochentags komme ich da allerdings kaum weiter. Also will ich diese beiden Tage nutzen.  

Schreibe ein paar Whatsapp-Nachrichten. Entscheide mit Udo, dass wir die Überschriften im Home-Office-Blog ändern sollten. Das Datum ist zu sperrig. Diskutieren, wie wir es mit der Nummerierung lösen.

10 Uhr: Hund muss raus. Drehe eine Runde um den Block. Alle Menschen halten Abstand. Gut. Spiele mit dem Hund noch ein paar Minuten im Hof. Zurück in der Wohnung bekommt er sein Frühstück. Im Anschluss geht er schlafen. Hund müsste man sein.

Mit Kaffee und Zigaretten im Gepäck, verziehe ich mich auf die Couch. Laptop an. E-Mails checken. Nicht viel los. Schreibe eine E-Mail zur Abnahme an einen Kunden. Ändere die Überschriften unserer Blogbeiträge und aktualisiere alle Postings auf Facebook. Es ist außergewöhnlich ruhig draußen. Höre nur die Vögel, den Specht und ein paar Nachbarn niesen.

11 Uhr: Es ist etwas zu still. Spotify schlägt mir vor, die „Classic Rock Drive“ Playlist zu hören. Nun gut, mal sehen wie der Soundtrack des Tages ist. Der Shuffle-Modus startet mit Don’t fear the Reaper. Okay. Etwas gruselig. Egal, Judiths Blogbeitrag muss jetzt raus.

Veröffentliche ihn auf Facebook, entdecke auf Twitter eine tolle Home-Office-Checkliste von t3n. Erstmal runterladen, sieht spitze aus, Retweet folgt. Twittere Judiths Blogbeitrag. Plötzlich Hunger. Großen Hunger. Der Mann auch. Wir frühstücken. Aufbackbrötchen müssen her.

13 Uhr: Weiter geht’s. Insta will auch noch bedient werden. Bastel aus einem Foto von Judith flott ein Insta-Post. Linkinbio darf ich nicht vergessen. Danach widme ich mich wieder der Website.

14.30 Uhr: Hund will zu mir auf die Couch. Ein Zeichen für Feierabend? Ich überlege und entscheide mich für ein Ja, schließlich wäre heute eigentlich frei. Schreibe noch eine Stunde mit der Schwiegermutter, Freunden und der Nachbarin.

#7 – 22. März: Ein langer Morgen dank wenig Schlaf

5.30 Uhr: Ich bin hellwach. Ärgere mich, beschließe aufzustehen. Koche Kaffee, beantworte Whatsapp-Nachrichten, die über Nacht eingetrudelt sind. Lese SPON und überlege, ob ich die Keine-Paywall-Gratisaktion testen möchte.

Hund steht auch früher auf. Gassirunde.

Frühstück.

12 Uhr: Laptop an, E-Mails checken, nichts los. Bespreche mit Rene kurz das weitere Vorgehen zu unserem Relaunch. Rene brummt mir zig Unterseiten und Plugins auf. Schreibe Texte, baue Seiten. Bin begeistert, wie viele Optionen unsere neue Website enthält. Macht sogar tatsächlich Spaß, die Zeit verfliegt.

17 Uhr: Hund muss raus. Letzte Absprache mit Udo.

Feierabend.

Artikelbild: Anja Distelrath / Montage socialmediakonzepte.de / Vector: openClipart-Vectors / pixabay

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2 Kommentare zu “Die Home-Office-Chroniken #6 und #7 – Es ist zu still”

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