Die Suizide von Jugendlichen, nach einem intensiven Austausch mit Chatbots, haben gezeigt, dass es Bedarf an Regeln für diese KIs gibt. Während das Weiße Haus der KI-Industrie freie Hand lassen will, hat Kaliforniens Gouverneur und Trump-Antagonist Gavin Newsom nun ein Gesetz unterzeichnet, welches die Betreiber von Chatbots in die Verantwortung nehmen soll.
Das Vertrauen, welches viele Menschen Chatbots entgegenbringen, beunruhigt schon ein Stück weit: Laut ChatGPT-Betreiber OpenAI sprechen etwa 0,15 Prozent der User mit ihrem Chatbot über Suizid. Klingt nach wenig, sind aber wöchentlich 1,2 Millionen Menschen – Tendenz steigend.
Wie es gerade Jugendliche in Deutschland damit halten, hat jüngst eine Studie des Bitkom beleuchtet: Die Hälfte der 16- bis 29-Jährigen würde sich bei ausgesuchten Themen eher an einen Chatbot, als an Freunde wenden. Ein knappes Drittel könnte sich sogar eine Freundschaft mit einem Chatbot vorstellen. Unser Fazit: Wir müssen reden.
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Du bist nicht allein – Unterstützung in schwierigen Lebenslagen
Wenn es Dir oder einem Bekannten schlecht geht, sprich noch heute mit jemandem darüber. Eine gute erste Anlaufstelle ist zum Beispiel die Telefonseelsorge. >>Hier gibt es weitere Infos.
Beitragsbild: prathanchorruangsak/Envato (Montage SMK/Symbolbild)
